Prozessaudits Automotive/Automobilindustrie und Managementsysteme

posted am: 18 April 2017

Was genau sind Prozessaudits Automotive und wo werden diese verwendet?

Bei einem Prozessaudit handelt es sich um einen Prozess, in welchem die Beurteilung der Qualität für ein Produkt durchgeführt wird. Es werden damit Prozesse entwickelt. Mit diesen wird die Qualitätsfähigkeit für bestimmte Produktgruppen und Prozesse beurteilt. Damit wird sichergestellt, dass die Qualität beständig bleibt und sich gegenüber Störgrößen robust verhält. In der Regel kann ein Qualitätsprozess durch verschieden Stufen verzögert werden. Falls diese Stufen vermieden werden können, wird der Prozess schneller durchgeführt. Dazu gehört in erster Linie die Vorbeugung von Fehlern. Fehler müssen frühzeitig erkannt, analysiert und beseitigt werden. Bestimmte Defizite, die bei den Fehlern aufgetreten, müssen umgehend behoben und in der Zukunft vermieden werden. Diese Prüfungen stehen dabei in Zusammenhang mit einem kontinuierlichen Verbesserungsprozess. Durch laufende Tests aus dem Prozessaudit können Produkte und Prozesse immer weiter verbessert werden. 

Wie erfolgt der Ablauf eines Prozessaudits Automotive?

Im Bereich der Automobilindustrie gibt es für den Ablauf eines Prozessaudits Automotive bestimmte Regeln, die eingehalten werden müssen. Der Ablauf erfolgt dabei nach dem sogenannten Auditplan, dieser ist Bestandteil des QM-Systems in einem Unternehmen. Am Anfang des Plans steht die Vorbereitung. Dort wird der Auditplan erstellt. Es wird ein Team festgelegt, welches den Prozessaudit durchführen soll. Ein Fragenkatalog wird vorbereitet, um mögliche Schwachstellen im Prozess als solche zu identifizieren und zu prüfen. 

Nach der Erstellung des Plans folgt die Durchführung. Die Durchführung erfolgt meist vor Ort, als Begehung mit einem Fragenkatalog. Dabei werden die Fragen der Reihenfolge nach abgearbeitet. Die idealen Fragen für einen Prozessaudit sind hier die sogenannten W-Fragen, da damit meist alle wichtigen Punkte sofort beantwortet werden können. Es ergeben sich oft zusätzliche Fragen, die im Fragenkatalog ebenso notiert werden. Sollte es zu gravierenden Defiziten kommen, so muss der Prozessverantwortliche Sofortmaßnahmen einleiten. Bestimmte Unklarheiten sollten direkt vor Ort beispielsweise mit QMH Consulting GmbH Herr Thorsten Höppner geklärt werden. 

In einem Abschlussgespräch werden alle Punkte nochmals zusammengefasst. Hierzu gehören nicht nur die positiven, sondern auch die negativen Punkte, die festgestellt worden sind. Nach diesem Gespräch folgt die Auswertung der Ergebnisse. In der Regel reicht es hier aus, wenn abweichenden Punkte zusammengefasst werden. Die Abweichungen werden mit Punktabzug bewertet. Als Ergebnis des Prozessaudits wird dann das Verhältnis der erreichten Punkte zu den möglichen Punkten angegeben. Das Ergebnis wird dann in die drei Stufen A, B und C eingeteilt, wobei die Stufen absteigend in ihrer Bewertung sind. Nach dem Prozessaudit wird ein Maßnahmenplan erstellt, welcher die Fehler beseitigen soll. Dieser muss in einem festgelegten Zeitraum abgearbeitet werden. Für die Abarbeitung ist der Prozessverantwortliche zuständig. Der Auditor selbst prüft die Abarbeitung dieses Plans und stellt fest, ob alle Maßnahmen richtig umgesetzt wurden. Bei jedem Prozessaudit findet auch eine ausführliche Berichterstattung statt. Damit kann immer nachvollzogen werden, welche Punkte abgearbeitet wurden.

Teilen